Mit Gespür und Einfühlungsvermögen zum Erfolg – Zuhören ist meine Stärke

Ich bin Schweizer mit Angolanisch-Kapverdischen Wurzeln. Die Schweiz ist aber von jeher mein Zuhause. Ich bin hier in Basel geboren und aufgewachsen. 

Für mich war schon immer klar, dass ich mit Menschen arbeiten wollte. Mein Gespür (Tastsinn) hat sich aufgrund meiner angeborene’n Sehbehinderung hier als sehr nützlich erwiesen. So lernte ich nach meiner Schulzeit den Beruf des medizinischen Masseurs, worin ich diese ausgeprägte Fähigkeit hervorragend einsetzen konnte. Doch wie es zwischendrin vorkommt, führte mich das Leben auf andere Wege. Ein Problem an meiner Schulter zwang mich, meinen angelernten Beruf zu überdenken und mich neu auszurichten. Da ich dem Wunsch, mit Menschen zu arbeiten treu bleiben wollte und mich Themen wie Sexualität, Beziehungen und Psychologie ebenfalls sehr faszinierten, wurde ich auf dem Beruf des sexologischen Körpertherapeuten im Bodywork Centre in Zürich aufmerksam. Ich wollte auch etwas tiefergründig arbeiten als „nur“ massieren und da kam mir in der sexologischen Körperarbeit die Verbindung zwischen Beratung, Coaching und Körperarbeit sehr gelegen.
Zu Beginn der Ausbildung ging es um die Selbstliebe. So fand ich auch mehr und mehr den Kontakt zu meinem eigenen Körper und kam von den oftmals „verkopften“ Empfindungen los. Denn ohne Selbstliebe kann man seinen eigenen Körper nicht kennenlernen..

Neben meiner Arbeit in der Praxis bin ich ein sehr kreativer und bewegungsliebender Mensch. Ich spiele gerne Torball sowie Blindenfussball und gehe gerne joggen. Der Sport bringt mich auf andere Gedanken. Eine weitere Leidenschaft ist das Kochen, das Erkunden von neuen Aromen und die Kombination von diversen Gaumenfreuden. Beim Kochen begegnen mir teils neue Wahrnehmungsübungen, die ich dann gerne in meinem Praxisalltag einbaue. Ich bin aber auch ein sehr geselliger Mensch und treffe mich mit Freunden. Musik inspiriert mich und bringt mich auf neue Ideen. Sei dies beim Musikhören oder beim Musizieren selbst.

#6 – Ein Blind Date mit Sexological Bodyworker Daniel Fernandes Die nackte Wahrheit über Körperarbeit

Daniel erzählt über das Arbeiten mit seiner Sehbeeinträchtigung und wie er dies für sich in seiner Arbeit nutzen kann. Er öffnete mir sprichwörtlich nochmals neu die Augen auf seine ganz eigene Art. Wir sprechen über Pornographie und warum Menschen gerade aufgrund der Beeinträchtigung Ihn aufsuchen. Zudem ist dieser Podcast eine Einladung von Ihm an Menschen, die sich eine Begleitung wünschen und noch jemanden suchen, der seine Hände ganz der Körperarbeit gewidmet hat.